Bedarf an Erzieherinnen und Erziehern steigt weiter

Dr. Anja Warning, IAB

Die zuletzt wieder gestiegene Anzahl an Geburten, der Ausbau der Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren und der geplante Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung an Grundschulen wird den Bedarf an Erzieherinnen und Erziehern weiter steigen lassen. Dabei sind bereits heute Fachkräfte in diesem Bereich knapp. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

In Deutschland sind rund 700.000 Erzieherinnen und Erzieher sozialversicherungspflichtig beschäftigt. In den letzten fünf Jahren ist die Zahl um ein Drittel gestiegen. „Der Erzieherberuf hat stark an Bedeutung gewonnen“, erklärt die IAB-Forscherin Anja Warning. Ursache sei vor allem der Ausbau der Kindertagesbetreuung, dem Haupttätigkeitsfeld von Erzieherinnen und Erziehern.

Ausstellerrekord auf der 10. women&work am 9. Mai 2020

Anmeldung für Vier-Augen-Gespräche bei über 120 Top-Arbeitgebern ab sofort möglich

Die women&work, Europas Leitmesse für Frauen und Karriere, findet am 9. Mai im Forum der Messe Frankfurt statt und feiert – mit einem Ausstellerrekord – 10-jähriges Bestehen. Ab sofort können sich Bewerberinnen für die vorterminierten Vier-Augen-Gespräche bei über 120 Top-Arbeitgebern bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 5. Mai.

Auch in diesem Jahr werden mehr als 250 Aussteller auf der women&work präsent sein, davon über 120 Top-Arbeitgeber. „Die women&work ist in diesem Jahr bis auf den letzten Standplatz ausgebucht“, sagt Melanie Vogel, Initiatorin des Messekongresses. „Wir nehmen ein deutlich gestiegenes Interesse der Unternehmen wahr, Frauen zu rekrutieren und sich als attraktiver Arbeitgeber in dieser Zielgruppe zu positionieren.“

 

Melanie Vogel

„Azubi-Recruiting Trends“: größte doppelperspektivische Studie zur dualen Ausbildung nimmt junge Bewerbergeneration in den Blick

Auch 2020 bringt u-form Testsysteme mit den „Azubi-Recruiting Trends“ wieder Deutschlands größte doppelperspektivische Untersuchung zur dualen Ausbildung heraus. Ausbildungsverantwortliche können ab sofort unter www.testsysteme.de/studie, Azubis und Schüler unter www.ausbildungsstudie.de an der Online-Umfrage teilnehmen. Wie tickt die „Generation Azubi“? Einigen gilt sie als engagiert, umweltbewusst und digital kompetent, andere verweisen auf Erziehungslücken und betrachten sie als betreuungsintensiv. Die „Azubi-Recruiting Trends 2020“ bieten spannende Einblicke in die Köpfe der aktuellen Azubis und Azubi-Bewerber sowie in ihre Wahrnehmung durch ihre Ausbilder in den Unternehmen.

Christoph Beck
Christoph Beck

Azubi-Marketing und -Recruiting
Wie immer stehen auch in diesem Jahr wenig bekannte Aspekte aus dem Azubi-Recruiting und -Marketing im Mittelpunkt der Studie: Wie beurteilen Azubis ihr eigenes Benehmen – und wie sehen das die Ausbilder? Wie wichtig ist der Generation der Klimaschutz in den Betrieben? Welche Rolle spielt Feedback für Azubis? Was läuft gut bei den Schülerpraktika als Recruitinginstrument und was können die Unternehmen besser machen? Zu diesen und vielen anderen Fragen gibt die Studie umfassend Antwort – in Zahlen, aber auch in Form von individuellen Teilnehmerberichten.

Größte doppelperspektivische Studie zur dualen Ausbildung
Die „Azubi-Recruiting Trends“ stellen die größte doppelperspektivische Untersuchung zur dualen Ausbildung in Deutschland dar: 2019 haben 3.542 Azubi-Bewerber und Azubis sowie 1.634 Ausbildungsverantwortliche an der Online-Befragung teilgenommen. Wie gewohnt betreut Prof. Dr. Christoph Beck (Hochschule Koblenz) die Studie wissenschaftlich, Studienpartner ist wie im vergangenen Jahr AUBI-plus. Die Online-Befragung zur Studie endet am 31. März 2020, die Ergebnisse werden ab Juni 2020 kommuniziert.

Über die u-form Gruppe

Felicia Ullrich

Der U-Form-Verlag bietet Materialien zur Vorbereitung auf IHK-Prüfungen. Das Solinger Familienunternehmen ist seit über 70 Jahren Partner der Industrie- und Handelskammern. Die u-form Testsysteme GmbH & Co. KG wurden 2007 aus dem Verlag ausgegliedert. Unternehmen profitieren von über 30 verschiedenen praxisnahen und tätigkeitsbezogenen Einstellungstests des Unternehmens. Mit opta3 bietet es eine moderne Plattform für Online-Einstellungstests und in Form des „Bewerbernavigators“ ein elektronisches Bewerbermanagementsystem. Beide Lösungen sind passgenau auf den Bedarf von ausbildenden Organisationen zugeschnitten. Mit dem „Azubi-Navigator“ bietet u-form seit 2017 ein einzigartiges, cloudbasiertes Ausbildungsmanagement, um die duale Ausbildung zu optimieren. Ausbildungsverantwortliche werden dadurch entlastet. Sie können Lernerfolge ihrer Auszubildenden steuern und sie punktgenau auf Klausuren und Prüfungen vorbereiten. u-form fördert Austausch und Wissen zum Thema Rekrutierung von Auszubildenden, zum Beispiel durch die regelmäßig erscheinende Studie „Azubi-Recruiting Trends“. Die Inhaberin Felicia Ullrich hat sich in den vergangenen Jahren bundesweit als Keynotespeakerin zu Ausbildungsthemen einen Namen gemacht. Zu den Kunden von u-form Testsysteme zählen namhafte Unternehmen wie Dräger, Festo, Ford, Henkel, Merck, Obi und TUI.
www.testsysteme.de www.u-form.de

Über die AUBI-plus GmbH
Bei AUBI-plus dreht sich alles um die Frage: Wie kann die Ausbildung in Unternehmen individuell erfolgreicher gemacht werden? Mit den Leistungssegmenten Recruiting, Zertifizierung und Qualifizierung aus einer Hand ist AUBI-plus ein Ausbildungsoptimierer. Die Gesellschaft gewinnt für Ausbildungsbetriebe Azubis, zertifiziert Ausbildungsbetriebe mit dem Gütesiegel BEST PLACE TO LEARN®, qualifiziert Ausbilder/innen und ausbildende Fachkräfte und veranstaltet Konferenzen, wie z. B. das Deutsche Ausbildungsforum (DAF) und die Nextlearn in Berlin. Außerdem betreibt die Gesellschaft mit aubi-plus.de eines der führenden Ausbildungsportale im deutschsprachigen Raum. Sie vermittelt jungen Menschen passende Ausbildungsstellen und berät sie in der Berufsorientierungs- und Bewerbungsphase. Den Hauptsitz hat das Familienunternehmen seit 1997 im ostwestfälischen Hüllhorst.
www.aubi-plus.de

Datenschutz: Wettbewerbsnachteil DSGVO

Die Europäische Datenschutz-Grundverordnung, kurz DSGVO, schützt seit einiger Zeit die Daten von europäischen Bürgern. Für die Unternehmen ist die Regelung vor allem mit viel Aufwand verbunden – und mit Nachteilen im internationalen Wettbewerb, wie eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt.

 

Wettbewerbsnachteil DSGVO
Foto: iStock

Rund ein Drittel der Unternehmen in Deutschland hat nach eigenen Angaben Wettbewerbsnachteile durch die DSGVO. Vor allem im Konkurrenzkampf mit internationalen Firmen, die sich außerhalb der EU nicht an die DSGVO halten müssen, ist das spürbar, zeigt eine IW-Studie, für die 862 Unternehmen befragt wurden. Besonders Industriedienstleister haben mit der DSGVO zu kämpfen: 37 Prozent von ihnen fühlen sich nach eigenen Angaben benachteiligt. Firmen aus dem Handwerk scheinen weniger Probleme mit dem Gesetz zu haben, hier berichten nur 29 Prozent von Nachteilen.

Die Bewertungssoftware Zonar – Risiken und Chancen digitaler Feedback Tools

 

Eine offene Feedback-Kultur, möglichst flache Hierarchien und die sogenannte Open Door Politik noch oben drauf. Die Arbeitswelt glänzt voller neuer Möglichkeiten und Arbeitsformen, Unternehmen werben mit attraktiven Anstellungsbedingungen wie Homeoffice, Gleitzeit und Co. Doch was passiert mit dem Arbeitnehmer, wenn die vermeintlich grenzenlose Freiheit von internen Kontrollsystemen, sogenannten Mitarbeiter-Ratings, überschattet wird? In unserem Blogbeitrag durchleuchten wir das Scoring-System und decken die Gefahren für Mitarbeiter und Betriebsklima auf. Mit dabei: Lösungen für ein gesundes Talentmanagement mit realistischen Zielvereinbarungen. 

Keeunit gewinnt eLearning Award 2020

Beste Learning Experience Platform kommt aus Mainz / gemeinsam mit dem Kunden Sivantos GmbH

Der Mainzer Software-Anbieter keeunit hat gemeinsam mit seinem Kunden Sivantos GmbH den beliebten eLearning Award in der Kategorie Learning Experience Platform (LXP) gewonnen. Als LXP wird die Weiterentwicklung des klassischen Learning Management Systems (LMS) bezeichnet. Eine LXP hat den Vorteil, dass sie sich an das Lernverhalten des Nutzers anpasst – sie ist interaktiv und folgt einem speziellen Algorithmus.

So hat Deutschland 2019 nach Jobs gesucht

Von Sebastian Ofer

Welche Jobs waren im vergangenen Jahr besonders gefragt? Wo und wann haben die meisten Menschen nach neuen Stellen gesucht? Und welche Trends zeichnen sich ab? Antworten gibt die Online-Jobplattform StepStone mit einer Auswertung der „Jobsuchen des Jahres 2019“. Die beliebtesten Suchwörter auf StepStone.de waren demnach „Marketing“, „Vertrieb“ und „Controlling“, gefolgt von „Logistik“, „Personal“ und „Ingenieur/in“. Die meistgesuchten Arbeitsorte waren Hamburg, Berlin und München – mit einigem Abstand folgen Köln, Stuttgart und Frankfurt am Main. Bei den beliebtesten Arbeitgebern war Bosch erneut Spitzenreiter, auf den weiteren Rängen liegen Lidl und Daimler. Auch das weitere Ranking wird mit Siemens, Amazon und Porsche durch Handels- und Technologieunternehmen angeführt.

Sebastian Ofer

Intermedia kauft führende MINT-Recruiting Plattformen get in IT und get in Engineering

Im Dezember 2019 hat die Intermedia Vermögensverwaltungs GmbH alle Anteile an der get in GmbH gekauft und eröffnet dem Kölner Marktführer im E-Recruiting damit neue Wachstumsoptionen. Unter der Führung der Gründer und bisherigen Geschäftsführer soll das bestehende Geschäft in der Vermittlung von Berufsanfängern aus den Bereichen IT und Ingenieurwesen weiter ausgebaut werden und
die Expansion in weitere Zielgruppen neben IT und Ingenieuren erfolgen.

Rainer Weckbach (NUNU Photography)

Plattform-Experten sind in den Chefetagen Exoten

  • Nur fünf Prozent der Manager halten sich selbst für Plattform-Experten
  • Jeder vierte Manager hat noch nie etwas von digitalen Plattformen gehört

Nur die wenigsten Geschäftsführer und Vorstände in Deutschland kennen sich wirklich gut mit digitalen Plattformen aus – aber dennoch haben sie in der großen Mehrheit die Verantwortung für das Thema an sich gezogen. So bezeichnen sich nur 5 Prozent als Plattform-Experten. Weitere 15 Prozent können zumindest gut erklären, was man unter der Plattform-Ökonomie versteht. Rund jeder Zweite (49 Prozent) weiß aber nur ungefähr, was der Begriff bedeutet. Und jeder Vierte (27 Prozent) hat noch die von digitalen Plattformen gehört.

Achim Berg

Haushalt der BA: Nur noch leichter Überschuss im Jahr 2019

Die Ausgaben der BA für Arbeitslosengeld sind im letzten Jahr konjunkturbedingt gestiegen. Im Vergleich zu den Vorjahren ist der Überschuss von 2,1 Milliarden Euro deutlich geringer ausgefallen. Für dieses Jahr wird ein Minus von 1,3 Milliarden Euro erwartet.

Leichter Überschuss dank guter Beschäftigungslage

Das Haushaltsjahr 2019 wurde mit einem Plus in Höhe von 2,1 Milliarden Euro abgeschlossen. Das Ergebnis ist um rund 1,6 Milliarden Euro besser als ursprünglich erwartet, liegt aber deutlich unter den Überschüssen der Vorjahre. Im Jahr 2018 lag das Plus noch bei 6,2 Milliarden Euro. Die Konjunkturrücklage der BA lag Ende des Jahres bei 25,8 Milliarden Euro.

Christiane Schönefeld