Zukunft Personal: Zum 20-jährigen Jubiläum die 20.700 Besuchermarke geknackt

Zukunft Personal Europe in Köln erfolgreich zu Ende gegangen

Es ist die Fortsetzung einer zwanzigjährigen Erfolgsgeschichte: Mit einem Besucherrekord ist gestern die Zukunft Personal Europe in der Koelnmesse mit 20.717 Besuchern zu Ende gegangen. Die Leitmesse rund um die Gestaltung der Arbeitswelt kann mit 770 Aussteller und über 40.000 Quadratmetern auch die flächenmäßig größte Veranstaltung aller Zeiten vermelden. Kernthemen der Branche waren die erfolgreiche Gestaltung der Unternehmenstransformation und die Integration von KI in die Arbeitsprozesse.

 AFP PHOTO / Odd ANDERSEN

Die Online Recruiting Studie 2019 der Wollmilchsau ist da!

Zum siebten Mal in Folge hat die Wollmilchsau, das Team hinter der Personalmarketing-Software Jobspreader, die Online Recruiting Studie veröffentlicht. Auch dieses Jahr wurden die Karriere-Webseiten aller börsennotierten deutschen Unternehmen aus DAX, TexDax, M-Dax und S-Dax auf ihre Online Candidate Journey getestet.

Diese Erhebung soll den Status Quo des Online Recruitings in Deutschland abbilden und macht mithilfe der Ergebnisse das Optimierungspotenzial im gesamten Recruiting-Prozess sichtbar. …

Zur Betriebsfeier den Fiskus nicht einladen

Viele Unternehmen bedanken sich für die Leistungen der Belegschaft mit einer Betriebsfeier und zeigen sich dabei als spendable Gastgeber. Jedoch sollten Chefs die Kosten nicht aus den Augen verlieren – und ein neues Finanzgerichtsurteil kennen.

Ob Weihnachtsfeier, Firmenjubiläum oder Sommerfest: Eine Betriebsfeier kann sich für Unternehmen in vielerlei Hinsicht lohnen. Neben dem Zusammenhalt in der Belegschaft fördern solche Events die Identifikation mit der Firma und im Idealfall auch noch die Arbeitsmotivation. Folglich zeigen sich Firmenchefs bei der Planung gerne großzügig. Doch je opulenter die Feier ausfällt, desto vorsichtiger müssen Gastgeber bei den steuerlichen Auswirkungen sein. Firmen sollten die Vorgaben des Fiskus genau kennen und einhalten. Schnell werden die Aufwendungen steuerpflichtig und das Finanzamt feiert kräftig mit.

Matthias Gehlen

foodjobs.de Studie 2019: Höheres Einstiegsgehalt in der Lebensmittelbranche steigert Zufriedenheit der Berufseinsteiger

• 74% der Nachwuchskräfte in der Foodbranche sind zufrieden oder gar sehr zufrieden mit ihrem Einstiegsgehalt
• 38.400 € erzielen Berufseinsteiger in der Lebensmittelwirtschaft als durchschnittliches Brutto-Jahresgehalt
• Grundsolider Arbeitsmarkt bringt Absolventen in günstige Ausgangsposition für Gehaltsverhandlung

Ein gutes Einstiegsgehalt erweist sich nach wie vor als ideale Voraussetzung, um im Laufe des persönlichen Karriereweges insgesamt mehr zu verdienen. Wie aber im Vorstellungsgespräch die Balance halten, zwischen hoch pokern und sich nicht unter Wert verkaufen? Mit einer guten Vorbereitung zum ausgeschriebenen Job und einer klaren Analyse der eigenen Qualifikation ist man gut gewappnet für die erste Verhandlung zum erfolgreichen Berufseinstieg. Insbesondere, im sich zuspitzenden Fachkräftemangel in Deutschland. Die aktuelle foodjobs.de-Studie zum Einstiegsgehalt in der Lebensmittelbranche unterstützt Absolventen, die sich in Sachen Gehaltsverhandlung eine Punktlandung wünschen.

Arbeitsmarkt: 60 Prozent der Unternehmen spüren Produktivitätsverlust durch unbesetzte Stellen 

Aus Sicht von Führungskräften in Deutschland ist der zunehmende Wettbewerb um geeignete Fachkräfte die mit Abstand größte Herausforderung für den Geschäftserfolg ihres Unternehmens. Personalmanager befürchten, dass ihre Unternehmen deshalb weniger innovativ und wettbewerbsfähig werden. Das zeigt eine Studie zum Thema Arbeitgeberattraktivität der Online-Jobplattform StepStone, für die mehr als 22.000 Fach- und Führungskräfte in Deutschland befragt wurden. Demnach schätzt die deutliche Mehrheit der Beschäftigten die aktuelle Geschäftslage ihres Unternehmens als gut oder sogar sehr gut ein. Ob sich diese positive Entwicklung in der Zukunft fortsetzt, hängt direkt von der Gewinnung neuer Mitarbeiter ab, sind sich 77 Prozent der Unternehmen sicher. Fast ebenso viele halten auch die Weiterbildung ihrer aktuellen Mitarbeiter für unabdingbar, um weiterhin erfolgreich am Markt zu bestehen.

 

Dr. Tobias Zimmermann

Wenn Maschinen die HR übernehmen – Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung 

  • Maschinenlesbarkeit wird wichtigste Eigenschaft einer Stellenanzeige
  • Digitale Auswahlsysteme heute doppelt so häufig genutzt als vor zwei Jahren
  • Zukünftig wichtigste Fähigkeit der Recruiter: Employer Branding Kampagnen

 Da sind sich Kandidaten und Unternehmen einig: Die Digitalisierung schreitet voran – und neue Herausforderungen in der Personalbeschaffung werden gleichzeitig als Chance in der Zusammenarbeit mit intelligenten Maschinen gesehen. Das zeigen die Ergebnisse der 17. Ausgabe der Studie Recruiting Trends1, die Monster gemeinsam mit der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg veröffentlicht hat.

 

Tim Weitzel

Vermittlungsgutschein – Das müssen Sie wissen

Wenn es um die Vermeidung von Arbeitslosigkeit geht, spielt vor allem der Vermittlungsgutschein eine entscheidende Rolle. Der Vermittlungsgutschein ist eine Maßnahme der Agentur für Arbeit, die das Ziel verfolgt, eine bestehende Arbeitslosigkeit zu beenden oder eine drohende abzuwenden. Grundsätzlich kann diese Förderung von jedem beantragt werden. Allerdings müssen für die Bewilligung einige Voraussetzungen erfüllt werden.

Was ist der Vermittlungsgutschein?

Arbeitslosigkeit und Depressionen sind zwei Probleme, die nicht selten miteinander verknüpft sind. Bricht die Arbeit als wichtiger Pfeiler des menschlichen Daseins weg, steigt die Gefahr, eine psychische Krankheit wie Depressionen zu bekommen. Umso wichtiger ist es also, eine bestehende Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. Weiterbildungen sind eine gute Chance, mit mehr Qualifikationen potentielle Arbeitgeber zu beeindrucken. Doch da sie nicht selten mit hohen Kosten einhergehen, kann hierfür staatliche Unterstützung beantragt werden.

Der Vermittlungsgutschein soll Arbeitslosen dabei helfen, mit einer geförderten Weiterbildung einen Job zu finden. Innerhalb kürzester Zeit kann man sich so wertvolle neue Kenntnisse aneignen. Doch was muss beim Vermittlungsgutschein beantragen beachtet werden?

Gehaltsfragen in der Bewerbung: mehr Offenheit bitte!

Umfrage von softgarden zeigt große Unzufriedenheit der Bewerber mit herrschender Intransparenz.Aktuell lassen Arbeitgeber im Hinblick auf das Gehalt erst sehr spät die Katze aus dem Sack – das zeigt eine aktuelle Umfrage von softgarden, an der 4.145 Bewerber teilgenommen haben. Zahlreiche Jobkandidaten werden aktuell künstlich zu lange im Bewerbungsverfahren festgehalten, obwohl Gehaltswunsch und -angebot nicht zueinander passen. Arbeitgeber verbrennen so unnötige Ressourcen und schädigen ihr Image. Im Zuge der New Work-Debatte wird immer wieder die Forderung nach Gehaltstransparenz im Unternehmen erhoben. Einige Unternehmen haben ihre Gehaltsstruktur transparent gemacht – und öffentlich darüber gesprochen. Die Mitarbeiter dort wissen, was ihre Kollegen verdienen, im Gegenzug liegen ihre eigenen Gehälter ebenfalls offen. Wie stehen Bewerber dazu? 50,6 % der Befragten finden das gut, 28,9 % schlecht. 20,5 % haben dazu keine Meinung.

Mathias Heese

New Work: Jeder Zweite will Vertrauensarbeitszeit und Recht auf Homeoffice

  • Deutsche Berufstätige wünschen sich mehr Selbstverwirklichung im Job und fordern von ihren Arbeitgebern soziale Verantwortung
  • Auch Gleichstellung von Männern und Frauen ist wichtiges Anliegen
  • Jeder Zehnte hat keinen eigenen Schreibtisch mehr, aber Klammeraffen halten sich hartnäckig

Mobiles Arbeiten ohne festen Schreibtisch, flache Hierarchien und Vertrauensarbeitszeit: Die große Mehrheit der Berufstätigen ist offen für moderne Arbeitskonzepte, die auch unter dem Schlagwort „New Work“ zusammengefasst werden. Neun von zehn (92 Prozent) stehen New-Work-Konzepten sehr oder eher aufgeschlossen gegenüber – nur 6 Prozent lehnen diese ab. Die allermeisten Berufstätigen möchten einer sinnstiftenden Tätigkeit nachgehen und stellen an ihren Arbeitgeber hohe moralische Ansprüche, etwa was die soziale Verantwortung angeht.

Achim Berg

Lufthansa Technik Logistik Services (LTLS) digitalisiert das Workforce Management mit INFORM

Nur noch wenige Tage, anstelle mehrerer Monate, dauert die Jahresplanung für das Personal beim Ersatzteillieferanten der Lufthansa heute. Diese Einsparung erwirkte die intelligente Software WorkforcePlus für die Personaleinsatzplanung vom Aachener Softwarehersteller INFORM.

Verspätungen im Flugverkehr sind teuer und ärgerlich. Um sie zu vermeiden, versorgt Lufthansa Technik Logistik Services (LTLS) seine Kunden, darunter die Lufthansa selbst, weltweit mit Ersatzteilen für die Flugzeugflotte. LTLS lagert insgesamt 247.000 verschiedene Ersatzteile auf 100.000 Quadratmetern Fläche. Im Idealfall sind diese Ersatzteile in nur 15 Minuten versandbereit. Dafür sorgen 1.800 Mitarbeiter an sieben deutschen Standorten, deren Diensteinsatz heute mit modernster Software geplant wird.