Der nationale Pisa-Test offenbart Deutschlands Mathe-Dilemma

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Redakteurin Wirtschaft und Finanzen, WELT
Deutsche Schüler können insgesamt noch immer gut rechnen. Zu diesem Ergebnis kommt der sogenannte IQB-Bildungstrend. Einige Bundesländer verschlechterten sich allerdings im Vergleich zur Vorstudie von 2012.

Quelle: WELT / Isabell Finzel

Die Kenntnisse deutscher Schüler in Mathe und Naturwissenschaften unterscheiden sich je nach Region stark, zeigt ein neuer Leistungsvergleich. Fortschritte aber gibt es kaum. In fünf Bundesländern zeichnet sich ein bedenklicher Trend ab.

Ohne Berufsausbildung fünfmal so hohe Arbeitslosenquote

Personen ohne Berufsausbildung weisen ein wesentlich höheres Risiko auf, arbeitslos zu sein, als Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung oder mit Hochschulabschluss. Das geht aus Daten hervor, die das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Dienstag veröffentlicht hat.

Während die Arbeitslosenquote bei den Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung im Jahr 2018 den IAB-Berechnungen zufolge bei 3,4 Prozent lag, war sie bei den Personen ohne Berufsausbildung mit 17,4 Prozent mehr als fünfmal so hoch. Bei den Akademikern betrug die Arbeitslosigkeit zwei Prozent. Noch niedriger war die Quote bei Meistern und Technikern. Deren – etwas anders berechnete – Erwerbslosenquote betrug 1,2 Prozent. Im Gesamtdurchschnitt lag die Arbeitslosenquote im Jahr 2018 laut den IAB-Berechnungen bei 5,3 Prozent. Die IAB-Zahlen weichen insgesamt geringfügig von den amtlichen Zahlen ab, da den Berechnungen des IAB eine andere Datenbasis zugrunde liegt.

„Die Arbeitslosigkeit ist 2018 zum fünften Mal in Folge gesunken und liegt auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung“, erklärt Enzo Weber, der Leiter des IAB-Forschungsbereichs Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen. Davon haben auch die Geringqualifizierten profitiert, deren Arbeitslosenquote im Vorjahr noch einen halben Prozentpunkt höher gelegen hatte. „Die Arbeitslosigkeit ist lange durch die Bank gesunken. Der aktuelle Wirtschaftsabschwung könnte aber Jobs für Niedrigqualifizierte besonders gefährden, etwa in der konjunkturabhängigen Zeitarbeit“, sagt Weber. Unverändert gelte: „Bildung bleibt der beste Schutz vor Arbeitslosigkeit. In Zukunft wird das umso mehr der Fall sein, da die Anforderungen in der Arbeitswelt weiter steigen, nicht zuletzt durch die Digitalisierung“.

 

Enzo Weber

Die Digitalisierung der Finanzbranche in Zahlen: Bitkom veröffentlicht Studienbericht „Digital Finance 2019“

Julian Grigo

Wie viele Bundesbürger nutzen Online-Banking? Bleiben die Kunden ihrer Hausbank treu und welche Zukunft hat die Filiale? Wer würde auch Angebote eines Digitalunternehmens annehmen? Und was halten die Deutschen von Online-Angeboten der Versicherungsbranche? Antworten auf diese Fragen liefert der Studienbericht „Digital Finance 2019 – Die Transformation der Finanzindustrie in Zahlen“, den der Digitalverband Bitkom heute veröffentlicht hat. „Online-Banking hat sich in wenigen Jahren von der Ausnahme zur Regel entwickelt. Und inzwischen stellen nicht mehr nur etablierte Geldinstitute Online-Angebote zur Verfügung, sondern neue, rein digitale Wettbewerber drängen auf den Markt“, sagt Julian Grigo, Bereichsleiter Digital Banking & Financial Services beim Bitkom. Und Fabian Nadler, Referent Digital Insurance & InsurTech betont: „Eine ähnliche Entwicklung mit einem noch höheren Tempo bei der Digitalisierung erleben wir aktuell in der Versicherungsbranche. Der vorliegende Studienbericht stellt eine Fülle von Daten und Fakten und Zeitreihen bereit, die diese Trends beschreiben.“

BRENNER-TEKATH wächst in Richtung HR und Sales

Seit 10 Jahren ist BRENNER-TEKATH Marktführer im Segment Recruitment-to-Recruitment in Deutschland. Durchschnittlich 100 Vermittlungen im Jahr werden realisiert. Kunden sind Personaldienstleister, -berater und sonstige Dienstleister im HR Umfeld.

Seit letztem Jahr laufen die Geschäftsbereiche HR und Sales, die derzeit personell verstärkt werden. Besonders der HR Bereich passt hervorragend zu der bisherigen Ausrichtung auf die Dienstleistungsbranche. Hintergrund ist, dass immer mehr Unternehmen die Vorzüge von Kandidatinnen und Kandidaten erkennen, die einen Recruiting-Background in der Personaldienstleistung haben.

Workday baut technologischen Führungsanspruch mit Neuerungen für die sich im Wandel begriffene Welt der HR weiter aus

Machine Learning, Blockchain und Fortschritte im Bereich Analytics eröffnen neue Möglichkeiten und personalisierte Erfahrungen, die zur Verbesserung der Produktivität beitragen

Workday Inc. (NASDAQ: WDAY), einer der führenden Anbieter von Enterprise Cloud-Anwendungen für das Finanz- und Personalwesen, stellte heute eine Reihe neuer Produktentwicklungen vor, die Kunden helfen, sich in der sich verändernden Welt des Personalwesens optimal zu positionieren.

„Unternehmen von heute müssen neue Wege gehen, um eine dynamische Belegschaft zu gewinnen und zu inspirieren, die ihre ganz eigenen Erwartungen an Technologie mit an ihren Arbeitsplatz bringt”, erläutert David SomersVice President und General Manager für Talent Optimization, Workday. „Workday erweitert die Einsatzmöglichkeiten unserer Lösungen um neue Technologien wie Machine Learning, Blockchain und Advanced Analytics. Dies ermöglicht es aufschlussreiche Erkenntnisse zu gewinnen, höhere Effizienz zu erreichen und eine intelligentere Benutzererfahrung zu bieten, die von anderen Anbietern unerreicht ist – zum Vorteil unserer Kunden, ihrer Mitarbeiter und ihres Geschäftsergebnisses.“

 

Young Professionals Barometer 2019: Wachsende Unzufriedenheit verschärft War of Talents.

  • Trendence Young Professionals Barometer 2019 mit Rankings der Top-Arbeitgeber
    veröffentlicht
  • 20.000 Akademiker_innen aus 14 Branchen befragt
  • War for Talents verschärft sich
  • Stabile Top-Arbeitgeber
  • Sinkende Zufriedenheit
  • Gehalt als Zufriedenheitsfaktor

Während die drei Top-Arbeitgeber des letzten Jahres ihre Ränge im Arbeitgeber-Ranking halten konnten, zeichnet sich im diesjährigen Young Professionals Barometer eine entscheidende Veränderung ab: Young Professionals sind weniger zufrieden und empfehlen ihre Arbeitgeber seltener weiter. Hauptgründe für die Unzufriedenheit: Gehalt und Führungsstil. Zu diesem Ergebnis kommt das Trendence Young Professionals Barometer, eine Bewerbermarktstudie unter 20.000 Young Professionals in Deutschland. Als Young Professional gilt, wer einen akademischen Abschluss und bis zu fünfzehn Jahre Berufserfahrung hat. Erste Resultate der Studie sind in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienen.

Robindro Ullah

Deutschlands Spitzenverdienerinnen: So erreichen Frauen ein sechsstelliges Gehalt

Sie ziehen sich für die Familie öfter als Männer aus dem Berufsleben zurück, arbeiten häufiger in Teilzeit und erreichen seltener Führungspositionen: Verglichen mit ihren männlichen Kollegen erreichen weibliche Fachkräfte noch immer deutlich seltener Spitzengehälter. Nur 15 Prozent aller Fachkräfte, die ein Jahresgehalt von mehr als 100.000 Euro erzielen, sind Frauen. Sie verdienen im Schnitt 130.200 Euro. Das zeigt eine Analyse des StepStone Gehaltsplaners, der auf rund 200.000 Datensätzen basiert. Die Auswertung zeigt, unter welchen Voraussetzungen Frauen heute gute Aussichten auf ein sechsstelliges Gehalt haben.

Das richtige Gehalt finden (Grafik: jova-nova.com)
Das richtige Gehalt finden (Grafik: jova-nova.com)

Fakultät für Informatik und Mathematik der Uni Passau: Unter den Besten

Zum dritten Mal bescheinigt das Times Higher Education World Subject Computer Sciences Ranking 2020 der Fakultät für Informatik und Mathematik einen Platz unter den Besten. Sie gehört zu den Top 20 Prozent weltweit.

Das Times Higher Education (THE) Ranking ist weltweit eines der wichtigsten Rankings für Universitäten. Es untersucht und vergleicht die Leistungen von Universitäten in den Bereichen Lehre, Forschung, Zitationen, Internationale Ausrichtung sowie Drittmittel aus der Wirtschaft.

In diesem Jahr beteiligten sich weltweit 749 Fachbereiche an diesem sehr angesehenen Ranking. Die Fakultät für Informatik und Mathematik der Universität Passau steht damit international unter den 151-175 besten Fachbereichen. In Deutschland belegt sie Platz 15 und bayernweit Platz 4.

Prof. Dr. Michael Granitzer, Universität Passau

HUNTING/HER Headhunter: „Die Generation 50plus ist keine Randgruppe, sondern wichtiger Teil unserer Zukunft als Wirtschaftsstandort“

Führende Personalberatung für Frauen unterstützt diesjährige DDD 2019 der Initiative 50plus: Hunting/Her-Partnerin Dr. Stephanie Robben-Beyer und MDR-Moderator Peter Escher führten durch die hochkarätig besetzte Konferenz.

Unter dem Motto „Generationen-Pakt im demographischen Wandel“ stand die diesjährige Demographie Debatte Deutschland (DDD2019) der Initiative 50Plus in Berlin.

Dr. Stephanie Robben-Beyer und MDR-Moderator Peter Escher. Bildrechte: DNEWS25

IT-Security: Unternehmen sehen steigenden Freelancer-Bedarf

  • Für drei Viertel der Großunternehmen kommt eine Beauftragung von externen IT-Spezialisten für IT-Security-Projekte in Frage
  • Acht von zehn Großunternehmen rechnen mit zunehmender Nachfrage nach externen Spezialisten im Bereich IT-Sicherheit

Beim Thema IT-Security misst die Wirtschaft externen Projektdienstleistern eine wichtige Rolle bei. Für drei Viertel der Großunternehmen (72 Prozent) kommt der Einsatz von externen IT-Spezialisten im Security-Bereich grundsätzlich in Frage. Vier von zehn (38 Prozent) setzen heute bereits auf externe Spezialisten. Jedes Sechste (16 Prozent) plant, dies konkret in den nächsten zwölf Monaten zu tun. Weitere 18 Prozent diskutieren bereits darüber.

Dr. Axel Pols